Tag der offenen Tür am 11. Septemebr 2004.

Gedanken zum Tage der offenen Tür

Nicht nur die Sonne war Zeuge.

Unser Tag der offenen Tür gestaltete sich als eine Festivität mit der man rundherum zufrieden sein konnte. Alle uns zu Verfügung stehenden fünf Sinne kamen voll auf ihre Kosten. Die anfängliche Skepsis ob der genügenden Besucherzahl, verflüchtigte sich alsbald, angesichts der Menge an Interessenten. Vorneweg der Bürgermeister unserer Stadt, der mit seiner Frau zusammen sowohl ein engagierter als auch aufmerksamer Zuhörer und Beobachter war, während er in Form einer Hausführung unser Haus gezeigt bekam.Selbst die Nachbarn, gaben uns die Chance über manches Missverständnis und berechtigtem Anliegen ihrerseits zu kommunizieren. Eine hohe Anzahl der Besucher rekrutierte sich vor allem auch aus den Angehörigen der Patienten. In Form einer Podiumsdiskussion war es uns möglich ein gegenseitiges Verständnis für vergangene Schicksalsschläge aufzubringen. Mit Hilfe mehrer Patienten des Hauses die ihre Biographien als Exempel für schwierige Lebenssituationen zur Verfügung stellten, entstand eine Atmosphäre des Verständnisses für beiderseitiges Leid. Solch eine Veranstaltung begleitet mit kulinarischen Hochgenuss, kann nur unter Einsatz der Mitbewohner stattfinden. An dieser Stelle sei ihnen noch einmal für ihr selbstloses Handeln gedankt.Wie der Titel schon sagt rundetet ein letzter schöner Spätsommertag dieses Ereignis ab. Einer der wenigen Momente im Alltag einer Drogenklinik, an dem alle Parteien mir dem was sie vorfanden zufrieden waren.  

 

Fotos von Peter Remmling, Haus Schliersee.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
     
 

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