Suchttherapiezentrum Alpenlandklinik, Bad Aibling
Aufgabe unserer Fachklinik Alpenland in Bad Aibling ist die stationäre
medizinische Rehabilitation Suchtkranker. Unsere Einrichtung wurde
aus der Zusammenlegung von vier Einrichtungen 1999 gegründet;
bisher haben ca. 900 Patienten die
Behandlung bei uns erfolgreich abgeschlossen. Unser Konzept ist vorwiegend
tiefenpsychologisch orientiert, bezieht aber auch verhaltenstherapeutische
und systemische Ansätze mit
ein. Es wird auf der Grundlage neuer Erfahrungen und wissenschaftlicher
Erkenntnisse ständig überprüft und ggf. weiterentwickelt.
Hauptziele der Rehabilitation sind eine dauerhafte, abstinente Lebensweise,
die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit und die berufliche
Integration sowie die soziale Wiedereingliederung unserer Patienten.
Mit der Gründung der Fachklinik Alpenland in Bad Aibling soll
mit einem differenzierten und strukturell neuartigen Konzept den Anforderungen
einer modernen und zeitgemäßen Drogen- und Suchttherapie
Rechnung getragen werden.
Sechs unterschiedliche Stationen unter einem
therapeutischen Dach sind vereint. Die Aufteilung gliedert sich in
Langzeit- und Kurzzeittherapie, Mutter-Kindstation, Aufnahmestation,
eine integrierte Adaptionsphase und Wohnen mit Betreuung.
Mit dieser
Kombination der einzelnen Abteilungen ist es möglich,
eine ökonomische- therapeutische und personelle synergetische
Vorteilhaftigkeit zu erzielen.
Kurzcharakterisierung der Einrichtung
Es können 92 Patientinnen
und Patienten, auch Paare und Mütter/Väter
mit Kindern aufgenommen werden, die in Ein- oder Zweibettzimmern mit
integrierter Nasszelle untergebracht werden. Zielgruppen sind Frauen
und Männer mit Abhängigkeitserkrankungen
jedweder Genese, im Alter von 18 bis 45 Jahren, die Kinder ab Geburt
bis zum 12. Lebensjahr.
Wir verwenden in
folgendem Text für gemischtgeschlechtliche Personengruppen wie "Patientinnen/Patienten", "Ärzte/Ärztinnen" usw.
- aus Gründen der besseren Lesbarkeit und der Konvention gehorchend
- die männliche Form. Damit soll keineswegs die Gleichwertigkeit
der beiden Geschlechter in Frage gestellt werden.
